Gesunde Vielfalt – Hamburger Curriculum zur Stärkung Interkultureller Kompetenzen in der PatientInnenversorgung

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Beschreibung

Die Gesundheitsversorgung von PatientInnen mit Migrationshintergrund kann PatientInnen wie Behandelnde gleichermaßen vor verschiedenste Herausforderungen stellen: Sprachbarrieren, divergierende Konzepte bspw. zu Krankheit und Genesung, divergierende Wert- und Rollenvorstellungen ziehen Fehldiagnosen oder negative Gefühle gegenüber vermeintlich ‚fremder‘ PatientInnen nach sich, führen zu schlechteren Behandlungsergebnissen sowie zu einer gleichzeitigen Unter- und Überversorgung dieser PatientInnengruppe. Insgesamt sind Menschen mit Zuwanderungsgeschichte trotz gleicher oder erhöhter Morbidität in der ambulanten und stationären Gesundheitsversorgung unterrepräsentiert.
In der Aus-, Fort- und Weiterbildung für Professionelle im Gesundheitswesen wurden bislang vereinzelte interkulturelle Lehrformate evaluiert. Diese richten sich jedoch lediglich an einzelne Berufsgruppen – obgleich in der ambulanten wie stationären PatientInnenversorgung stets mehrere Berufsgruppen interprofessionell zusammenarbeiten.

Übergeordnetes Ziel des Projektes ist die langfristige Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von PatientInnen mit Migrationshintergrund.
Dies soll über die Entwicklung, Durchführung, Evaluation und Implementierung einer interdisziplinären Fortbildung zur Stärkung Interkultureller Kompetenzen aller an der PatientInnenversorgung beteiligten Berufsgruppen erreicht werden, um (a) individuell interkulturelle Handlungskompetenzen Mitarbeitender des Gesundheitswesens zu stärken, sowie um (b) berufsgruppenübergreifend eine interprofessionelle Teamkultur zu festigen.
StatusBeendet
Tatsächlicher Beginn/-es Ende01.11.1728.02.19